„Data for Good“ – Wie Verantwortungsbewusstsein das Geschäft stärkt

„Data for Good“ bedeutet in der Regel, Daten einzusetzen, um gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen und einen positiven Einfluss zu erzielen. Datengestützte Erkenntnisse können helfen, Krisen vorherzusagen und zu verhindern – von Obdachlosigkeit in New York und Waldbränden in Griechenland bis hin zu klimabedingter Migration und globalen Pandemien. Die meisten Menschen assoziieren den Begriff mit Regierungen oder gemeinnützigen Organisationen. Doch wer zu kurz denkt, übersieht das Wesentliche: Data for Good betrifft uns alle.
In der Unternehmenswelt müssen Daten für das Gute nicht im Widerspruch zu Geschäftszielen stehen. Im Gegenteil – solche Initiativen zeigen, dass „Good“ gut fürs Geschäft ist, indem sie ethisches Handeln und soziale Verantwortung in strategische Vorteile verwandeln. Die Optimierung von Schifffahrtsrouten etwa verfolgt ein doppeltes Ziel: weniger Treibstoffverbrauch und geringere Umweltauswirkungen – und zugleich spart der Verlader Zeit und Geld, zwei zentrale Geschäftsziele. Ganz zu schweigen von den indirekten Effekten, wenn Kund:innen mit ihrem Kaufverhalten über Werte abstimmen.
Das Interesse an Data for Good wächst exponentiell – belegt durch Veröffentlichungen in Googles Textkorpora (siehe Diagramm) und Suchanfragen im Netz. Auch Snowflake engagiert sich verstärkt für Data for Good, um die Grundlage zu stärken, auf der unsere Leitinitiative End Data Disparity aufbaut.

Snowflake setzt auf Partnerschaften und fördert Datenaustausch, um globale Herausforderungen anzugehen. Und das Beste: Studien und Praxiserfahrung zeigen, dass diese Ambitionen im Einklang mit den Geschäftszielen unserer Kund:innen stehen. Gemeinsam mit Kunden und Partnern arbeitet Snowflake daran, das Bewusstsein für die wirtschaftlichen Vorteile „guter“ Praktiken zu stärken.
Kunden entscheiden sich für „Good“
Unsere Kunden wissen, dass ihre Kundschaft zunehmend Wert auf die wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen legt. Studien belegen:
Verbraucher:innen sind bereit, mehr für nachhaltige Produkte zu bezahlen: Laut der U.S. National Retail Federation geben zwischen der Hälfte und zwei Drittel der Verbraucher:innen an, dass sie bereit sind, höhere Preise für nachhaltige Produkte zu akzeptieren. Insbesondere Klimasorgen prägen Kaufentscheidungen: Laut einer NielsenIQ-Umfrage würden 73 % der Verbraucher:innen ihre Gewohnheiten ändern, um ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern.
Wertorientiertes Kaufen nimmt weiter Fahrt auf: Neue Umfragen zeigen, dass ESG-Werte besonders bei Generation Z und Millennials einen starken Einfluss auf Kauf- und Karriereentscheidungen haben. Laut dem 2025 Gen Z and Millennial Survey von Deloitte sind 65 % der Gen Z und 63 % der Millennials bereit, mehr für umweltfreundliche Produkte oder Dienstleistungen zu bezahlen. Mit einem verfügbaren Einkommen von 360 Milliarden US-Dollar (laut Bloomberg) ist das ein beträchtlicher Wirtschaftsfaktor.
Kund:innen stimmen tatsächlich mit den Füßen ab: Eine aktuelle Studie bestätigt, dass negative ESG-Schlagzeilen signifikante Auswirkungen auf den stationären Handel haben – und damit die finanzielle Leistung von Unternehmen beeinträchtigen.
Datennutzung treibt gutes Geschäft voran
„Aber wir sind doch ein B2B-Unternehmen“, wenden manche Führungskräfte ein. „Unsere Kunden denken vor allem an ihre Gewinnspanne, nicht an gesellschaftliche Themen.“ Wir auch – und genau deshalb! Gute Praktiken sind nicht nur gut fürs Geschäft, sie werden zunehmend zum Standard. Investitionen in Standorte, Lieferketten, Lieferantenauswahl oder Produktion beruhen heute auf datengestützten Erkenntnissen. Die Ergebnisse sind häufig effizienter – und zugleich nachhaltiger. Und es handelt sich dabei nicht bloß um CSR-Initiativen. Im Gegenteil: Für viele Unternehmen sind CSR-Maßnahmen zugleich kluge Geschäftsentscheidungen – und umgekehrt. Was idealistisch klingt, ist längst gelebte Realität: Data for Good Business ist weit verbreitet.
Während „Data for Good“ idealistisch erscheinen mag, ist „Data for Good Business“ weit verbreitet.
Zahlreiche Snowflake-Kunden zeigen, wie ökonomische und gesellschaftliche Ziele Hand in Hand gehen:
Cargill steigert Energieeffizienz und reduziert Emissionen, indem das Unternehmen mithilfe von Snowflake Schifffahrtsrouten optimiert und so Treibstoff spart. Das führt direkt zu Energieeinsparungen und geringeren CO₂-Emissionen.
EDF, Großbritanniens größter Erzeuger von kohlenstofffreiem Strom, nutzt Snowflake, um Datenzugang und Analysen zu verbessern. So kann das Unternehmen seine Kund:innen besser unterstützen – von höherer Energieeffizienz bis zu gezielter Hilfe für wirtschaftlich Schwächere – und damit soziale, ökologische und wirtschaftliche Ziele verbinden.
Völur, ein norwegisches Foodtech-Startup, nutzt Snowflake, um die Fleischindustrie nachhaltiger zu gestalten. Das Ziel: Fleischverarbeitung optimieren, Tierressourcen vollständig nutzen und Abfall wie Lagerkosten senken – ein direkter Beitrag zur Nachhaltigkeit in einem emissionsintensiven Sektor.
NYC Health + Hospitals, das größte kommunale Gesundheitssystem der USA, nutzt Daten, um gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu verstehen und so schnellere, bessere Versorgung zu ermöglichen. Dank Snowflake als „Data Hub“ erhalten Ärzt:innen umfassende Einblicke in Patientendaten und können leichter mit Partnerorganisationen und Behörden zusammenarbeiten.
NatWest, eine führende britische Geschäftsbank, setzt auf eigene ESG-Initiativen und hilft Kund:innen, ihre Nachhaltigkeitsziele zu verfolgen. Basierend auf Snowflake liefert ihre Plattform Dateneinblicke, um den CO₂-Fußabdruck zu verringern, Vorschriften einzuhalten und gezielter in emissionsarme Projekte zu investieren.
Fazit: Wer Gutes tut und Daten sinnvoll nutzt, stärkt nicht nur Reputation und Kundenbindung, sondern erzielt auch handfeste finanzielle und nachhaltige Vorteile.
Bleiben Sie dran für weitere Insights von Snowflake – und entdecken Sie im Snowflake Marketplace Datasets, die Ihre „Good“-Initiativen unterstützen – etwa Geodaten, Wetter- und Demografiedaten.
