Es gibt keinen einzigen Faktor, der darüber entscheidet, ob es sich um große oder traditionelle Daten handelt. Einige der grundlegenden Unterschiede umfassen den Wert, wie oben erwähnt, und ob er effektiv mit traditionellen oder älteren Tools analysiert werden kann. Traditionelle Daten sind ähnlich wie Datenbanken strukturiert und basieren auf statistischen Methoden und herkömmlichen Abfragetools wie SQL, um analysiert zu werden. Big Data entwickelt sich schnell und umfasst riesige Datasets in unterschiedlichen Formaten, darunter strukturierte, unstrukturierte und semistrukturierte Daten. Herkömmliche Datenanalysetools können die Skalierbarkeit oder Komplexität von Big Data nicht verarbeiten oder analysieren. Deshalb erfordert Big Data für die Analyse verteilte Systeme und fortschrittliche Tools wie maschinelles Lernen.
Traditionelle Datenanalytik verarbeitet überschaubare Mengen an Informationen, wie z. B. die Ausführung eines tagesaktuellen Verkaufsberichts aus einer einzigen, strukturierten Finanzdatenbank, indem sie in vorhersehbaren Batches verarbeitet wird. Umgekehrt sind Big-Data-Analytics-Lösungen erforderlich, wenn es darum geht, riesige Mengen an Streaming-Daten zu verarbeiten, wie z. B. eine globale Ridesharing-App, die Millionen von Fahrzeugen überwacht. In dieser Situation müssen beispielsweise Daten mit hoher Geschwindigkeit (in Millisekunden) erfasst und verarbeitet werden, um geschätzte Echtzeit-Ankunftszeiten und dynamische Preise zu berechnen.
Auch hier muss Big Data eine große Vielfalt bewältigen und integriert strukturierte GPS-Koordinaten mit unstrukturiertem Feedbacktext von Fahrern und Bildern. Ausgeklügelte Techniken sind erforderlich, um die Richtigkeit (Vertrauenswürdigkeit) zu verwalten und sicherzustellen, dass der ultimative unternehmerische Nutzen herausgeholt wird – eine Komplexität, für die herkömmliche Systeme einfach nicht entwickelt wurden.