Open Semantic Interchange (OSI) baut Partnernetzwerk weiter aus und hält erstes Arbeitsgruppentreffen ab

Kernauftrag: Bekenntnis zu Offenheit
Die Initiative Open Semantic Interchange (OSI) wurde ins Leben gerufen, um als gemeinschaftliches Open-Source-Projekt eine der hartnäckigsten und teuersten Herausforderungen der Datenwelt zu lösen: uneinheitliche Definitionen von Metriken. Die Initiative orientiert sich an zentralen Prinzipien, darunter:
- Standardisierung: Eine einheitliche Sprache für Definitionen schaffen
- Interoperabilität: Nahtlosen Datenaustausch ermöglichen
- Erweiterbarkeit: Das Modell flexibel an sich wandelnde Datenanforderungen anpassen
Indem sich OSI für diesen gemeinsamen, anbieterneutralen Standard einsetzt, trägt die Initiative dazu bei, die Einführung von KI und BI zu beschleunigen und Datenprozesse zu vereinheitlichen. Wir freuen uns, dass diese wichtige Mission weiter an Fahrt gewinnt und neue Akteure aus der gesamten Branche anzieht, um gemeinsam dieses grundlegende Framework aufzubauen.
Erste Arbeitsgruppensitzung
Am 17. Oktober fand die erste offizielle Sitzung der OSI-Arbeitsgruppe statt. Teilnehmende kamen persönlich in die Snowflake-Büros in Menlo Park (Kalifornien) und Bellevue (Washington) sowie virtuell hinzu. Die Energie und das gemeinsame Engagement für die Entwicklung eines offenen Standards waren beeindruckend und markieren einen wichtigen Meilenstein für die Initiative.
Wir begrüßten neue Arbeitsgruppenmitglieder von AWS, Collibra, DataHub, Domo, Firebolt, Google, Informatica, Instacart, JPMC, Preset, Starburst Data und Strategy. Ihre aktive Beteiligung unterstreicht, wie sehr OSI bereits als Schlüsselfaktor für die Zukunft von Daten und KI wahrgenommen wird. Diese neuen Partner ergänzen unser starkes Netzwerk bestehender Mitglieder wie Alation, Atlan, BlackRock, Blue Yonder, Cube, dbt Labs, Elementum AI, Hex, Honeydew, Mistral AI, Omni, RelationalAI, Salesforce, Select Star, Sigma und ThoughtSpot. Wir führten intensive Diskussionen zu zentralen Themen – darunter die Definition der technischen Kernspezifikation, die Ausarbeitung des Governance-Modells für den offenen Standard sowie die Festlegung konkreter Meilensteine, um die Interoperabilität im gesamten Ökosystem voranzutreiben.

OSI-Update: Fortschritte bei Standardisierung und MetricFlow
Darüber hinaus hat dbt Labs auf der Coalesce kürzlich angekündigt, MetricFlow als Open-Source-Projekt unter der Apache-2.0-Lizenz bereitzustellen. Dies ist ein bedeutender Beitrag für OSI und die Open-Source-Community. Die OSI-Arbeitsgruppe wird dieses neu veröffentlichte Projekt als erste Referenzimplementierung einsetzen. Durch die Nutzung eines bestehenden Open-Source-Tools kann die Arbeitsgruppe den Prozess zur Entwicklung eines umfassenden v1.0-Standards beschleunigen – und so eine solide, offene Grundlage für einheitliches semantisches Wissen schaffen.
Der Weg zu einem umfassenden offenen Standard
Die Arbeitsgruppe verpflichtet sich, eine wirklich anbieterneutrale und umfassende Spezifikation zu entwickeln, die auch die komplexesten Unternehmensanforderungen unterstützt. Diese Weiterentwicklung umfasst:
- Erweiterte Spezifikation: Wir werden zügig fortschrittliche semantische Funktionen integrieren, die für anspruchsvolle, unternehmensweite KI-Anwendungen erforderlich sind, um eine vollständige, nahtlose semantische Interoperabilität über alle Plattformen hinweg zu ermöglichen.
- Neutralität und Erweiterbarkeit: Wir stellen sicher, dass die OSI-Spezifikation anbieterneutral bleibt, sodass jedes Unternehmen den Standard mit seiner bevorzugten semantischen Engine implementieren kann – ohne Risiko einer Anbieterabhängigkeit.
- Gemeinsame Führung: Mit zunehmender Reife der Spezifikation verpflichten sich die OSI-Gründungsmitglieder zu gemeinsamer Führung und transparenter Governance, um das Projekt langfristig offen und neutral zu halten – zum Nutzen des gesamten Daten- und KI-Ökosystems.
Bleiben Sie auf dem Laufenden – weitere Updates zur Entwicklung der OSI folgen in Kürze!



