Scania ist ein Wegbereiter für eine autonomere, besser vernetzte und auf Elektromobilität ausgerichtete Transportbranche. Erfahren Sie, warum der Head of Data and Information Management von Scania auf Data Mesh und Snowflake setzt, um dieses Ziel zu erreichen.

Scania ist ein weltweit tätiger Hersteller von Lkw-, Bus- und Industriemotoren und bietet ein umfangreiches Angebot an damit verbundenen Dienstleistungen, damit sich seine Kundschaft auf ihr Kerngeschäft konzentrieren kann.

Scania hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Wandel hin zu nachhaltigeren Transportlösungen voranzutreiben, die der Umwelt zugutekommen und die Belange von Menschen und Gesellschaft im gesamten Transportwesen berücksichtigen. Es ist daher nicht überraschend, dass das Unternehmen in den letzten sechs Jahren mit dem Green Truck Award ausgezeichnet wurde.

Scania unterstützt bereits Unternehmen, die an autonomen Bergbaulösungen interessiert sind, den Umstieg auf Elektrofahrzeuge voranzutreiben. Dafür werden autonome Bergbau-Lkw getestet, die die Produktivität steigern und die CO2-Emissionen senken. Auch mehrere E-Road-Konsortien erforschen, wie elektrische Oberleitungen für den Antrieb von Elektro-Lkw im europäischen Autobahnnetz eingesetzt werden können.

Solche innovativen Projekte erfordern jedoch nicht nur Entschlossenheit und Fachwissen, sondern auch große Mengen an hochwertigen Daten. Deshalb geht auch Tomas Dersjö, Head of Data and Information Management bei Scania, der Frage nach, wie sein Unternehmen Daten verarbeiten und den größten Nutzen aus ihnen ziehen kann, um bessere und nachhaltigere Lösungen für seine Kundschaft zu entwickeln.

Data Mesh: die richtige Lösung für Scania

Bei Scania war man der Meinung, dass ein Data Mesh sehr gut zu ihrem Geschäftsmodell passt, da es eine domänenorientierte und dezentrale Kontrolle über Daten bietet. „Dieses Konzept – und die Art und Weise, wie es umgesetzt und verfolgt werden sollte – ähnelt stark dem, was uns selbst in der Vergangenheit zum Erfolg verholfen hat: Modularität“, erklärt Dersjö.

Mit einem modularen Ansatz kann Scania benutzerdefinierte Hardware- und Servicelösungen für jeden Kunden entwickeln, unabhängig davon, ob Gebirgsregionen durchquert oder längere Strecken zurücklegt werden müssen. Dabei können die am besten geeigneten Komponenten ausgewählt und somit kostengünstigste Lösungen angeboten werden.

„In Zukunft sind auch Datendomänen geplant“, so Dersjö. „Ich gehe davon aus, dass die Konnektivität einer der wichtigsten Bereiche sein wird, wenn nicht sogar der wichtigste. Viele der Dienstleistungen, die wir für unsere Kunden entwickeln und attraktiver gestalten möchten, basieren auf Daten, und zwar in der Regel auf den Betriebsdaten von Fahrzeugen.“

Mehr wertvolle Daten für mehr Nachhaltigkeit und bessere Kollaboration 

Scania ist ein dezentrales Unternehmen, das einen eher agnostischen Ansatz für sein Data Mesh verfolgt. In solchen dezentralen Strukturen muss Entscheidungsfreiheit gegeben sein. Und seit die Mitarbeiter:innen ihre eigene Plattform selbst wählen können, gewinnt Snowflake in allen Abteilungen von Scania immer mehr an Beliebtheit. 

Scania nutzt auch die Kollaborationsfunktionen von Snowflake, um die Zusammenarbeit zu fördern und ein weiteres wichtiges Ziel des Unternehmens zu verfolgen: die Konnektivität. Dersjö führt weiter aus: „Wir haben bereits mehrmals mit externen Partnern und Kunden mithilfe von Snowflake zusammengearbeitet, z B. bei der Datenmonetarisierung – wofür Snowflake sehr gute Funktionen bietet – und über Snowflake Marketplace.“ 

„Dank Snowflake konnten wir unsere Produktivität steigern. Mit Snowflake können wir viel erreichen und einen großen Nutzen aus den Daten ziehen“, so Dersjö. „Wollen wir zum Beispiel eine Flotte elektrifizieren, die auf fossilen Brennstoffen basiert, müssen wir eine Menge über den Betrieb wissen. Dieses Wissen liegt uns jetzt in Form von Daten vor. Damit können wir unsere Kundschaft beim Übergang in eine elektrifizierte Zukunft unterstützen.“

Erfolg als Grundlage für datengesteuerte Innovationen

Dies ist nicht die einzige Art und Weise, wie Scania plant, Betriebsdaten zu nutzen, um die Nachhaltigkeit in Zukunft zu fördern. Die Gewinnung weiterer Erkenntnisse aus diesen Daten wird dem Unternehmen helfen, die Standorte der Ladestationen zu optimieren und die Mindestanzahl der in einer bestimmten Infrastruktur benötigten Batterien zu ermitteln, um die Kosten für die Kunden so niedrig wie möglich zu halten.

Was damit begann, dass sich einige wenige Abteilungen für Snowflake entschieden, um Daten bestmöglich zu nutzen, hat sich zu einem Erdrutsch in den vielen von Scania angebotenen Dienstleistungen entwickelt. „Early Adopters haben den Weg gewiesen und anderen Abteilungen gezeigt, dass es ganz einfach ist, mit Snowflake einen großen Wert aus Daten zu gewinnen – und jetzt ziehen viele andere Bereiche nach“, erklärt Dersjö. „Wenn unsere Domänen freie Wahl haben, entscheiden sie sich in der Regel für Snowflake als Plattform, weil sie gesehen haben, dass es für ihre Arbeit sehr wertvoll ist. Ich glaube auch, dass sich dieser Trend fortsetzen wird.“

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