GLOBALE STUDIE

Der ROI von generativer KI und KI-Agenten 2026

Early Adopter bauen mit KI-Agenten auf ihren GenAI-Erfolgen auf

The ROI of Gen AI and Agents 2026 Report
Forschende von Omdia haben 2.050 Expert:innen weltweit befragt, die die Strategie, den Rollout und die Optimierung von KI-Systemen vorantreiben. Ihre globale Studie behandelt Folgendes:
  • Steigender ROI aus generativer KI – 20 % mehr als im Vorjahr
  • Die größten Herausforderungen, mit denen selbst erfolgreiche Unternehmen zu kämpfen haben
  • Die frühen Schritte und die steigende Stimmung rund um KI-Agenten

DIE EINFÜHRUNG GENERATIVER KI NIMMT ZU, EBENSO WIE DER ROI

Während die Debatte über den Nutzen generativer KI weitergeht, berichten Unternehmen von Erfolgen.

  • 92 % der Early Adopter geben an, dass sie einen positiven ROI aus GenAI-Investitionen erzielt haben. 
  • 75 % der befragten C-Level-Führungskräfte in nicht-technischen Organisationen berichten von einem positiven gemessenen ROI.
  • 96 % geben an, dass sie mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, angeführt von Datenqualität und -menge (40 %), Personalkompetenzen (35 %) und der Integration in bestehende Systeme (31 %).

Das Fazit: Unternehmen berichten uns, dass generative KI funktioniert, dass ihre Investitionen weiterlaufen und dass die Technologie einen positiven ROI liefert.

40 %

der Befragten, die ihren ROI aus generativer KI gemessen haben, verdienen 1,49 USD pro investiertem Dollar.

DER NÄCHSTE SCHRITT:ENTERPRISE AGENTS

Zwar sind Agentic-AI-Lösungen noch nicht weit verbreitet und oft noch nicht sehr komplex. Doch unsere Untersuchung zeigt, dass KI-Agenten bei Early Adoptern von generativer KI bereits an Fahrt gewinnen: 

  • 32 % der Befragten geben an, dass sie bereits Agentenlösungen im Produktivbetrieb einsetzen.

  • Leitende Führungskräfte erwarten in den nächsten 12 Monaten eine Rendite von bis zu 47 % aus Agentic-AI-Investitionen, was sich mit den bisherigen GenAI-Ergebnissen deckt.

  • 44 % der Unternehmen mit mehreren GenAI-Anwendungsfällen im Produktivbetrieb nutzen bereits Agentic AI.

Es überrascht nicht, dass Early Adopter von generativer KI ihre Erkenntnisse auch auf die neuen Agenten anwenden. Interessant ist jedoch, dass sich technologieorientiertere Unternehmen einen beträchtlichen Vorsprung gegenüber Mitbewerbern verschaffen können. Laden Sie den vollständigen Bericht herunter, um mehr zu erfahren.

Bei Unternehmen, die KI-Agenten bereits einsetzen, sind folgende Anwendungsfälle am häufigsten vertreten:

percentage of orgs already using AI agents

GEMISCHTE AUSWIRKUNGEN AUF ARBEITSPLÄTZE UND PRODUKTIVITÄT

Ein oft gefürchtetes Ergebnis von generativer KI und Agentic AI ist, dass hierdurch menschliche Arbeitsplätze wegfallen. Und das ist auch passiert. Die Teams, die im letzten Jahr am häufigsten Stellen aufgrund von generativer KI verloren haben, fanden sich in IT-Betrieb (bei 40 % der befragten Unternehmen), Kundenservice und -support (37 %) und Datenanalytik (37 %). Es gibt allerdings noch mehr Zahlen:

  • 42 % der Befragten geben an, dass generative KI in ihrem Unternehmen nur neue Arbeitsplätze geschaffen hat.

  • Nur 11 % sagen, dass Stellen abgebaut wurden. 

  • 35 % geben an, dass durch KI Arbeitsplätze geschaffen wurden, aber auch verloren gegangen sind.

  • 13 % sagen, dass die Beschäftigung nicht durch KI-gestützte Automatisierung beeinträchtigt wurde. 

Weitere Informationen darüber, wie sich Stellenzuwachs und -abbau auf die verschiedenen Hierarchieebenen auswirken, finden Sie im Bericht.

69%

Anteil der Unternehmen, die wegen KI Stellen abgebaut, aber auch geschaffen haben und insgesamt netto-positive Auswirkungen melden

BEST PRACTICES UND GRÖSSTE HINDERNISSEBEI EARLY ADOPTERN

Doch die gesteigerte Begeisterung rund um Agentic AI bedeutet nicht, dass generative KI heute ein Kinderspiel ist. Zwar berichten fast alle Befragten, dass generative KI einen Mehrwert bringt, doch 96 % geben an, dass sie hierbei mit erheblichen Problemen zu kämpfen haben, darunter: 

  • Datenqualität und -menge (40 % der Befragten)

  • Personalkompetenzen (35 %)

  • Integration in bestehende oder Altsysteme (31 %)

  • Skalierbarkeit und Performance (27 %)

Für mittelständische Unternehmen stellen Talente eine größere Herausforderung dar: 43 % nennen diesen Punkt als Problem, gegenüber 34 % der Befragten aus Großunternehmen.

4%

Der glückliche Anteil von Befragten, die keine Probleme mit der GenAI-Implementierung hatten

SCHNELLER, INTELLIGENTER, BESSER:WIE UND WO KI FUNKTIONIERT

Die Teams, in denen generative KI und KI-Agenten am häufigsten zum Einsatz kommen, sind ITOps (62 % der Befragten), Datenanalytik (59 %), Cybersicherheit (53 %), Softwareentwicklung (50 %) und Kundenservice (49 %). Die drei wichtigsten Ziele hinter diesen Bereitstellungen lauten: 

  • Höhere betriebliche Effizienz (von 51 % als oberstes Ziel genannt) – hier berichten 88 % aller Befragten von deutlichen Verbesserungen.

  • Stärkere Innovation (44 %) – hier geben 83 % aller Befragten an, dass sie messbare Verbesserungen festgestellt haben.

  • Verbesserte Kundenerfahrung (40 %) – hier sagen 84 % aller Befragten, dass sie dieses Ziel bereits erreicht haben.

Der vollständige Bericht geht näher darauf ein, wie führende Geschäfts- und IT-Teams generative KI einsetzen und ob sie damit erfolgreich sind. (Spoiler-Alarm: Das sind sie.)

ERGEBNISSE NACH LÄNDERN UND BRANCHEN:ERFOLG VON GENERATIVER KI IM DETAIL

Wir schlüsseln Highlights aus 10 Ländern und sechs Branchen auf. Zu den wichtigsten Erkenntnissen gehören: 

  • Kanadische Unternehmen konzentrieren sich aggressiv auf Kundenanwendungsfälle: 54 % wenden generative KI auf Kundenservice und -support an (gegenüber 48 % weltweit). 

  • Französische Unternehmen haben mit der Rendite zu kämpfen und beziffern diese auf 32 % (gegenüber 49 % weltweit).

  • Finanzdienstleister konzentrieren sich stärker auf gesteigerte finanzielle Performance als auf betriebliche Effizienz. Erstere wird hier häufiger als wichtigstes Ziel für die GenAI-Einführung genannt als in allen anderen Branchen (44 % gegenüber 29 %).

  • Fertigungsunternehmen berichten häufiger von Problemen mit Personalkompetenzen (41 % gegenüber 34 % in allen Branchen).

Lesen Sie den Bericht, um detaillierte Highlights über verschiedene Regionen und Branchen hinweg zu erhalten: wer den höchsten ROI erzielt, wer bei KI-Agenten am schnellsten vorankommt und wo Schatten-KI am stärksten vertreten ist.

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Methodik

Zur Vorbereitung dieses Berichts hat Omdia by Informa TechTarget eine umfassende Onlineumfrage durchgeführt, die zwischen dem 13. August 2025 und dem 17. September 2025 stattgefunden hat. Alle Befragten repräsentieren Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitenden. Etwa 34 % der Befragten repräsentieren Unternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten, 49 % Unternehmen mit 1.000 bis 4.999 Beschäftigten und 17 % Unternehmen mit 500 bis 999 Beschäftigten. 

Ziel dieses Berichts und der zugrunde liegenden Untersuchung ist es, die Erfahrungen, die Unternehmen mit GenAI-Technologien machen, besser zu verstehen. Diese Studie ist in vielerlei Hinsicht eine Fortsetzung der Untersuchung und des Berichts 2025 und deckt Überlegungen zu LLM-Anwendungsfällen, -Vorteilen, -Herausforderungen, -ROI, künftigen Erwartungen und mehr ab. Darüber hinaus erkundet sie auch neue Bereiche, während Unternehmen zunehmend auf Agentic-AI-Lösungen setzen, um ihre Geschäftsprozesse weiter zu automatisieren. Viele dieser Einblicke können nur durch die Befragung von Unternehmen gewonnen werden, die über echte GenAI-Erfahrung im Produktivbetrieb verfügen. Daher richtete sich unsere Umfrage an Unternehmen, die bereits generative KI einsetzen, um Geschäftsprozesse im Produktivbetrieb zu ergänzen und auszuführen. 

Die Studie bietet uns jedoch auch Einblicke dahingehend, wie breit generative KI bisher in Unternehmen eingeführt wurde. Von den 3.479 Befragten, die an der Umfrage teilgenommen haben, geben 59 % an, dass ihr Unternehmen generative KI bereits für viele Anwendungsfälle (39 %) oder für einige erste Anwendungsfälle (20 %) einsetzt. Darüber hinaus geben nur 2 % der Befragten an, dass ihr Unternehmen keine Pläne für bzw. kein Interesse an der Einführung entsprechender Lösungen hat.

Diese Ergebnisse stimmen bemerkenswert gut mit den Daten überein, die vor einem Jahr erhoben wurden, und deuten darauf hin, dass generative KI bislang noch nicht unter dem klassischen Zyklus „Boom, Einbruch, Erholung“ leidet, von dem viele neue Unternehmenstechnologien betroffen sind. Wir sind der Ansicht, dass zwei Faktoren die Einführung fördern: die Integration generativer KI in alltägliche digitale Nutzererfahrungen sowie das Erzielen signifikanter, nachweisbarer Geschäftsvorteile in zahlreichen Anwendungsfällen. Die Tatsache, dass generative KI breiten Einzug in das Privatleben der Nutzenden gehalten hat und die Personaleffizienz und -produktivität verbessern konnte, verhindert anscheinend einen Rückgang von Nutzung und Investitionen, der in der Regel auftritt, wenn die Realität den Hype einholt.

Die 2.050 Befragten, die an der Umfrage teilgenommen haben, stammen aus den Bereichen IT und Cybersicherheit (49 %), Softwareentwicklung (16 %), Datenbetrieb (9 %) und anderen Geschäftsbereichen wie Marketing, Kundensupport und Fertigung (25 %). Um sich zu qualifizieren, mussten die Befragten angegeben haben, dass sie Einfluss auf die künftigen KI-Käufe ihres Unternehmens haben werden. Die Bandbreite der Befragten im Unternehmen reichte von C-Level-Führungskräften bis hin zu Senior-Fachkräften. Darüber hinaus umfasst die Umfrage Antworten aus der ganzen Welt, darunter die USA (41 %), Kanada (7 %), das Vereinigte Königreich (7 %), Frankreich (7 %), Deutschland (7 %), Australien und Neuseeland (7 %), Japan (7 %), Singapur (7 %) und Indien (7 %). Die Fehlerquote beträgt bei dieser Stichprobengröße +/- 2 Prozentpunkte bei 95-prozentiger Konfidenz. Die in diesem Bericht präsentierten Zahlen summieren sich aufgrund von Rundungen möglicherweise nicht auf 100 %.